Stellungnahme der SDAJ Wuppertal zur Sexismusdebatte im AZ Wuppertal

In den letzten Wochen gab es einige Stellungnahmen, die dem AZ Wuppertal vorwerfen, sich nicht mit Sexismus und patriarchalen Strukturen auseinander zu setzen. Eine Einschätzung die sich mit unseren langjährigen und vielfältigen Erfahrungen im und um das AZ nicht deckt. Als Initiator der Stellungnahme ist hier der Blog antisexismuswuppertal.blogsport.de zu nennen, der am 6. Mai die erste Stellungnahme veröffentlichte.

Hierbei handelt es sich um eine klare Distanzierung vom AZ Wuppertal. „AZ dicht machen“ ist die drastischste Forderung der Stellungnahme und wird als eine der möglichen Lösungen der Probleme propagiert. Weiterlesen »

Das Festival der Jugend lockte 1000 Besucher am Pfingstwochenende auf die Rheinwiesen in Köln. Bei einem Programm aus politischen Diskussionsrunden, Konzerten und Parties kamen Mitglieder, Freunde und Bündnispartner der SDAJ aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen.

Das selbstorganisierte Fest wird traditionell alle zwei Jahre veranstaltet. In dutzenden Veranstaltungen diskutierten Vertreter der SDAJ mit befreundeten Organisationen, Gewerkschaften und Interessensvertretern aus Schulen und Betrieben über gemeinsame Aktionsmöglichkeiten. Schwerpunktthemen waren Strategien gegen Leiharbeit, die Zukunft der Bildungsstreikbewegung und der antifaschistische Kampf nach dem NSU-Skandal.

 

Internationale Gäste von den Geschwisterorganisationen der SDAJ aus Griechenland (KNE), Spanien (CJC) und Belgien (COMAC) analysierten die Auseinandersetzungen in ihren Ländern im Zuge der Krise und standen den Besuchern Rede und Antwort. Weiterlesen »

4.Mai – Nazifrei
Nazifreie Zonen erskanken
20 Uhr
AZ Wuppertal

 Am 8. Mai jährt sich die Befreiung vom Faschismus zum 67. mal.

Dennoch sind Rassismus und Antisemitismus weit verbreitete Erscheinungen in unserer Gesellschaft.

Es ist keine Seltenheit, dass alternative Jugendliche oder Menschen mit Migrationshintergrund Opfer rechter Gewalt werden. Das fängt an mit Pöbeleien gegen „Nichtdeutsche“, geht über antisemitische Witze und endet, wie zuletzt, in den gezielten Morden des NSU.

Auch in Wuppertal häufen sich die gewalttätigen Übergriffe auf MigrantInnen und anderen Menschen, die nicht ins Weltbild der Faschisten passen.

Das lassen wir uns nicht gefallen, wir setzen ein Zeichen gegen Faschismus und Rassismus. Feiert mit uns am 4. Mai die Befreiung Deutschlands vom Faschismus.  

Nazifreie Zonen schaffen

 in Wuppertal und Anderswo.

 

Mit der Gleichsetzung von rechts mit links behindert der Staat vor allem das Engagement gegen Nazis.

Gegen Ende des letzten Jahres wurde bekannt, dass eine Gruppe von Faschisten über ein Jahrzehnt hinweg ungehindert vorwiegend türkisch-stämmige Migranten in der ganzen Bundesrepublik ermordeten hat. Merkwürdig ist allerdings was unsere Politiker daran empört. So beklagt Bundeskanzlerin Angela Merkel lediglich: „Das ist eine Schande, das ist beschämend für Deutschland”. Auch Frank-Walter Steinmeier (SPD) ignoriert die tatsächlichen Opfer der Nazi-Morde und beschwert sich stattdessen über den Angriff auf das „deutsche Gemeinwesen“. Das bundesdeutsche Staatspersonal sorgt sich anscheinend in erster Linie um das gute Ansehen Deutschlands in der Welt. Weiterlesen »

Das Solidaritäts-Komitee ruft zur Demonstration gegen die neoliberale, autoritäre EU-Krisenpolitik und gegen Rassismus auf!

Samstag, der 31.03. 2012 ist europaweiter Aktionstag gegen Kapitalismus und EU-Krisenpolitik. Für ein gutes Leben für alle! (#M31_wpt)

«Wir wollen eure Lösungen nicht! Solidarität mit Griechenland – unsere Antwort:

Widerstand!» Kundgebung und Demo in Wuppertal-Elberfeld – Auftakt: 20:30 Uhr, Schusterplatz (a.d. Oelberg)


Seit Monaten sehen wir zu, wie in Teilen Europas ganze Volkswirtschaften mittels «EU-Krisenlösungen» und sogenannten «Rettungspaketen» zugrunde gerichtet werden. Dabei werden nur die Euros der Banken und Milliardäre gerettet – nicht die Einkommen der Menschen. Die Herrschenden in der EU und in ihren Mitglieds- und Beitrittsstaaten setzen auf immer noch mehr «Wettbewerb», auf einen Abbau demokratischer Strukturen und brutale Kürzungen der sozialen Systeme, der öffentlichen Aufgaben, der Gesundheitsversorgung und des Bildungswesens. Für den Großteil der Bevölkerung bedeuten diese «Lösungen» des Kapitalismus eine immer weitere Verarmung und Verschärfung der ohnehin unzureichenden Lebensbedingungen. Diese zutiefst menschenfeindliche Politik wird dabei zunehmend vor einem Hintergrund instrumentalisierter nationalistischer Ressentiments wie gegen die «faulen Griechen», und mit rassistischer Gewalt gegen alles Fremde durchgesetzt. Weiterlesen »

Kommentar von Björn Schmidt, Bundesvorsitzender der SDAJ

Millionen Menschen haben heute in der ganzen Bundesrepublik mit Schweigeminuten den Opfern der Nazi-Mörder gedacht. Den Opfern zu gedenken, heißt für uns, dass wir nicht aufhören, die Ursachen des faschistischen Mordens bekämpfen.

Der Skandal um die Entstehung und das über zehnjährige Agieren der Zwickauer Nazi-Terrorzelle ist weit davon entfernt, aufgeklärt zu sein. Immer noch tauchen neue Details über die Hintergründe der Taten des sog. „Nationalsozialistischen Untergrunds“ auf. Geheimdienste und Polizeibehörden sind verstrickt in das Netzwerk von legalen und illegalen faschistischen Organisationen: Beweismaterial über geplante Terroranschläge wurde von Polizeibehörden vernichtet. Der Thüringer Verfassungsschutz (VS) unterhielt mehrere V-Leute im Umfeld des NSU, die der NPD nahe standen bzw. Mitglieder waren. Ein hessischer VS-Mitarbeiter steht im Verdacht, selbst an einem Mord beteiligt zu sein. Das thüringische LKA observierte die Täter, verhinderte jedoch eine Festnahme. Der Thüringer VS hat Geld an den NSU gezahlt. Dessen ehemaliger Chef H. Roewer publiziert heute in einem als „rechtsextrem“ eingestuften Verlag. Der niedersächsische VS hat einen Komplizen des NSU lediglich als rechten Mitläufer eingestuft. Weiterlesen »

Im Januar auf nach Berlin!

Gepostet am 13. Dezember 2011 Allgemein Sonstiges

Artikel von der SDAJ Bundeshomepage:

Im November 1918 machten die Arbeiter und Soldaten in Deutschland Schluss mit dem ersten Weltkrieg. Sie verweigerten sich den Befehlen des Kaisers, der Militaristen und der Konzernbosse. Sie stürzten die Monarchie und riefen die Freie Sozialistische Republik Deutschlands aus. Angeführt wurden die Revolutionäre von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die am 15. Januar 1919 von rechtsradikalen Freikorps-Soldaten erschossen wurden. Am 15. Januar 2012 demonstrieren wir in Berlin gegen Krieg, Faschismus und Imperialismus und erinnern an die beiden Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands und den russischen Revolutionär Wladimir I. Lenin. Schon früh warnten Luxemburg und Liebknecht vor den Kriegsvorbereitungen des deutschen Reiches. Sie kämpften im Parlament gegen die Finanzierung des Krieges und trennten sich angesichts des Rechtskurses der SPD von ihrer Partei. Sie setzten sich für die Bildung von Arbeiterräten und die Rechte der Arbeiter ein. Es gelang, den 8-Stunden-Arbeitstag durchzusetzen, genauso wie das Wahlrecht für Frauen. Nach mehreren Monaten von Massenstreiks, Barrikadenkämpfen scheiterte die sozialistische Revolution jedoch. Ihre Anführer wurden von der Gegenrevolution gejagt und ermordet. Weiterlesen »

Um den 9.November 1938 brannten in ganz Deutschland jüdische Geschäfte, Vereine und Synagogen. Tausende wurden enteignet, viele deportiert. Dies war der vorläufige Höhepunkt der Diskriminierung gegen die Juden, aber erst der Startschuss für den grausamsten Genozid in der Geschichte der Menschheit.

Dem wollen wir am 9.11. gedenken: kein vergeben kein vergessen.

Auch nicht für die ideologischen Nachfolger des Nationalsozialismus!

Obwohl die damaligen Ereignisse jedem vernünftigen Menschen Grund genug sein sollten rassistisches und faschistisches Gedankengut rechts liegen zu lassen, ist allen bekannt: Wuppertal hat ein Naziproblem. Weiterlesen »

In den nächsten Tagen beginnen  die Antimilitaristischen Aktionstage des Bündnisses der SDAJ, DKP und der Linken Wuppertal, kommt zahlreich!

Am 1.September ist der 72. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf Polen. Seit den 50er Jahren wird er als Antikriegstag begangen und steht unter der Losung: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“

Heute führt die BRD wieder Krieg wie z.B. 1999 in Jugoslawien oder seit 10 Jahren in Afghanistan.

Seit Jahren versuchen Nazis in Dortmund diesen Tag für sich zu vereinnahmen und sich selber als Friedenskraft zu verklären.

Gleichzeitig hetzen sie gegen Menschen die nicht in ihr Weltbild passen und schrecken vor Gewalttaten, bis hin zu Mord nicht zurück. Weiterlesen »

Der Weltbund der Demokratischen Jugend (WBDJ), in dem auch die SDAJ Mitglied ist, schreibt zu den Ausschreitungen in London und anderen Teilen Großbritanniens:

Der WBDJ verurteilt die unverantwortliche Gewalt und weitverbreitete Kriminalität der letzten Nächte, jedoch verstehen wir dies als ein direktes Produkt des kapitalistischen Systems und dem daraus resultierenden Mangel an Stabilität und Rechten für die heutige Jugend, begleitet von Entmündigung und verschärft durch einen beispiellosen Grad an Entfremdung.

Es ist klar, dass sich die Wut der jugendlichen aus verschiedenen Faktoren speist, darunter Polizeigewalt, die massive Reduzierung der öffentlichen Ausgaben im Jugendbereich und anderswo, und eine generelle Frustration angesichts einer Zukunft mit wenig Perspektiven.
Darüber hinaus stellt der WBDJ fest, dass die Kürzungen bei den öffentlichen Ausgaben unverhältnismäßige Auswirkungen sowohl auf die Jugendlichen als auch auf ethnische Minderheiten haben. Weiterlesen »